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Duale Ausbildung

Die duale Ausbildung ist in Deutschland die häufigste Form der Berufsausbildung. Der Begriff "dual" kommt davon, dass ein Teil der Ausbildung im Betrieb und der andere Teil der Ausbildung in der Berufsschule absolviert wird. Der Betrieb ist vor allem für die praktische Ausbildung zuständig, die Berufsschule ist für die Vermittlung der theoretischen Kenntnisse im jeweiligen Beruf zuständig. Diese besondere Form der Ausbildung gibt es nur in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz.

 

Vorteile der dualen Ausbildung

Durch die Kombination von Theorie und Praxis erhalten die Auszubildenden eine praxisorientierte Qualifikation und damit auch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Bundesweit geltende Ausbildungsordnungen stellen sicher, dass alle Auszubildenden in Deutschland das gleiche Wissen und Können erhalten. So können sich auch Arbeitgeber auf gut ausgebildete Fachkräfte verlassen.

Während der Ausbildung verdient man zwar nur ein geringes Ausbildungsgehalt, allerdings hat man nach der Ausbildung wesentlich bessere Chancen schneller einen gut bezahlten Job mit Karrierechancen zu bekommen.

 

Welche Ausbildungsberufe gibt es?

Es gibt ca. 350 verschiedene Ausbildungsberufe im dualen System, die sich in verschiedene Berufsfelder einteilen lassen. Zu den Ausbildungsberufen gehören z. B.:  

  • Bereich Industrie und Handel: Bürokaufmann, Fachinformatiker, Industriemechaniker, Koch, Verkäufer, KFZ-Mechatroniker, etc.
  • Bereich Handwerk: Bäcker, Metzger, Fotograf, Friseur, Maler und Lackierer, Fliesenleger
  • Bereich Landwirtschaft: Forstwirt, Gärtner, Hauswirtschafter, Landwirt
  • Bereich Öffentlicher Dienst: Justizfachangestellter, Vermessungstechniker, Verwaltungsfachangestellter
  • Bereich Freie Berufe: Medizinischer Fachangestellter, Notarfachangestellter, Pharmazeutisch-kaufmännischer Angestellter, Steuerfachangestellter, Tiermedizinischer Fachangestellter, Zahnmedizinischer Fachangestellter

Weitere Informationen zu den Berufsfeldern und verschiedenen Ausbildungsberufen gibt die Agentur für Arbeitexterner Link

 

Wer kann eine duale Ausbildung machen?

Für Flüchtlinge und Asylsuchende gibt es unterschiedliche Voraussetzungen, ob eine Ausbildung oder Arbeit aufgenommen werden darf. Über die Voraussetzungen klärt u.a. die Agentur für Arbeitexterner Link auf.

Darf man eine Ausbildung beginnen, so gibt es rechtlich keine bestimmten Voraussetzungen. Jede oder jeder darf grundsätzlich jeden Beruf erlernen, den sie oder er möchte. Allerdings legen die Ausbildungsbetriebe bestimmte Mindestanforderungen fest, die Bewerberinnen und Bewerber erfüllen müssen, um einen Ausbildungsvertrag zu bekommen. Das sind z. B. Anforderungen an das Sprachniveau, nach einem bestimmten Schulabschluss oder gute Noten in einzelnen Fächern.

 

Wie lange dauert die Ausbildung?

Je nach Ausbildungsberuf dauert eine duale Ausbildung zwischen 2 und 3,5 Jahre.

 

Wie geht es nach der Ausbildung weiter?

Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung hat man verschiedene Möglichkeiten:

  • Arbeit im Betrieb im erlernten Beruf
  • Wechsel an die Berufliche Oberschule (BOS), um einen höheren Schulabschluss zu erreichen und danach zu studieren
  • Arbeit im Betrieb und Weiterqualifizierung, z. B. zum Meister. Diese Qualifikation ermöglicht darauf aufbauend ein Studium

 

Gut zu wissen!

  • Einen guten Überblick zu allen Fragen zur Ausbildung bietet das Portal Ausbildung.deexterner Link
  • Bei einer Ablehnung des Asylantrages greift unter bestimmten Voraussetzungen die 3 + 2 Regelung! Mehr Informationen dazu finden Sie u. a. bei der vbwexterner Link


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